Finanzierung

Pflegeleistungen werden in einer Wohngemeinschaft, wie vorher ambulant, individuell geplant, durchgeführt und auch individuell abgerechnet. Die Pflegekasse zahlt entsprechend der festgelegten Pflegestufe, die restlichen Kosten werden privat dazugezahlt oder das Sozialamt leistet ergänzende Zahlungen im Rahmen der Hilfe zur Pflege nach SGB XII.

Wenn eine finanzielle Absicherung durch den Sozialhilfeträger notwendig ist, sollten der Bewohner oder seine Angehörigen vor Einzug beim örtlichen Sozialhilfeträger einen Antrag auf Kostenübernahme stellen. Bei Fragen der Kostenklärung hilft unsere Einrichtung gern.

Umzugskosten können ggf. auch über den Sozialhilfeträger oder in geringem Umfang über das Pflegeleistungsergänzungsgesetz refinanziert werden. Eine ausführliche Beratung dazu erhalten Sie durch unsere Mitarbeiter.

Die Leistungen aus dem Pflegeleistungsergänzungsgesetz werden nicht mit in die allgemeine Pflege und Alltagsgestaltung eingerechnet, sondern gesondert für niederschwellige Beschäftigungsangebote genutzt. Hierüber wird mit dem Pflegedienst eine gesonderte Vereinbarung getroffen.

Für den monatlichen Verbrauch werden ca. 200 € in eine gemeinsame Haushaltsgeldkasse eingezahlt, ebenfalls eine kleine Renovier- und Anschaffungsrücklage von ca. 50 € pro Monat.

Die Mietkosten in einer Wohngemeinschaft fallen ähnlich an, wie in der eigenen Wohnung vorher und werden nicht vom Pflegedienst festgelegt oder verhandelt. Diesbezüglich wenden Sie sich bitte an den für Sie zuständigen Vermieter.

Die Miete muss für das eigene Zimmer und anteilig für die Gemeinflächen bezahlt werden. Sie ist abhängig von der Größe des einzelnen Zimmers und sollte möglichst den ortsüblichen Sozialhilfesatz für Mietwohnungen nicht überschreiten. 

Hier ein Mustermietvertrag >>>

Tag &
Nacht

5 68 20 88 88